9. August 2010 - Annette Ulpins

Eintragsdienste und SEO-Optimierer

Als ich meine erste Internetseite hatte, wollte ich sie natürlich so schnell als möglich im WWW haben und natürlich auch gut auffindbar in den Suchmaschinen. Schnell fand ich im Net viele Eintragsdienste, die garantierten, dass die Seite schnell und gut gelistet wird. Die Preisunterschiede dieser Anbieter waren enorm und echte Unterschiede kaum zu erkennen, denn die Versprechen waren fast immer identisch.

Ich habe mich dann für einen Dienst entschieden, der für 99 Euro die Einträge in den großen Suchmaschinen vornimmt und in ca. 50 wichtigen Webkatalogen. Mir wurde eine sogenannte E-Mail Wegwerfadresse eingerichtet , die für die Einträge verwendet wurde, damit mein reguläres Impressum-Postfach nicht zugespammt werden konnte. Im Laufe von ca. 4 Wochen sollten dann die Einträge gemacht werden zum langsamen Linkaufbau.




Ich könne im Wegwerf-Postfach dann anhand der Rückmeldungen nachvollziehen, in welche Portale meine Seite eingetragen wurde. Bis dahin klang alles ziemlich problemlos und immerhin ersparte ich eine Menge Zeit und Arbeit.

Dass viele dieser Dienste mit einer Eintragssoftware arbeiten wusste ich damals noch nicht, ja mir war zu diesem Zeitpunkt nicht einmal bekannt, dass es sowas überhaupt gibt.

Die ersten Rückmeldungen kamen, aber kaum von deutschen Webverzeichnissen und es waren auch keine 50, sondern bedeutend weniger. Es gibt sicher sehr gute Eintragsdienste, da bin ich sicher. Es gibt allerdings mehrere Gründe, die Einträge selbst vorzunehmen und ich spreche da aus Erfahrung.

Inzwischen haben viele große und gute Webverzeichnisse eine Sperre gegen automatisiertes Eintragen und wollen ein Passwort, was die Software nicht kann. Diese automatisierten Einträge werden sofort abgewiesen. Hinzu kommt noch, worauf ich in meinen Portalen auch achte, dass die angegebene Mailadresse mit der im Impressum verwendeten identisch ist, also keine kostenlose Wegwerf-Adresse. Oft passiert es bei Eintragsdiensten, dass auch fast immer wieder der gleiche Text verwendet wird und das wird von den Suchmaschinen als doppelter Content gewertet und ganz schnell herabgestuft.

Es gibt natürlich für einiges an Geld eine eigene Eintragssoftware, die verspricht fast alles von alleine zu machen. Meiner Ansicht nach ziemlich unnötig, denn im WWW gibt es inzwischen etliche gesammelte Verzeichnisse von Webkatalogen und Portalen, dass das Eintragen ziemlich vereinfacht. Es gibt einiges zu beachten und das können Sie als Seitenbetreiber am besten. Verfassen Sie für jeden Ihrer Einträge einen neuen Text und ändern Sie den vorhandenen nicht nur durch den Wechsel einiger Wörter ab. Die Suchmaschinen werden zunehmend strenger und wollen den Suchenden bessere Qualität bieten. Wer selbst schon einmal fieberhaft im Net etwas gesucht hat, weiss was ich meine. Achten Sie auf das Format des Webverzeichnisses und in welcher Gesellschaft Sie sich befinden. Wenn Sie eine seriöse Webseite betreiben und Erotikanzeigen gleich auf der Index-Seite des Webkataloges sind, verlassen Sie diesen wieder, auch dann wenn es nur Erotik-Sparte im Verzeichnis gibt. Schauen Sie sich die Werbelinks auf der Webseite an und was für Seiten dahinter sind. Es wird zwar einiges an Aufwand sein, aber dafür werden Sie von den Suchmaschinen belohnt. Viele Webmaster unterschätzen wie wichtig es ist auf die umliegende Gesellschaft zu achten und wundern sich, dass ihre Seite einfach nicht weiterkommt. Ganz wichtig…Achten Sie auch unbedingt darauf, dass Sie keine Einträge auf Portalen machen, die sogenannte Links verkaufen oder für Linkverkäufer werben.

Ich freue mich, wenn Sie sich in meine Portale auch eintragen und

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