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16. März 2018 - Annette Ulpins

Betrüger lauern auf eBay – So gehen Sie ihnen aus dem Weg

Verbreitete Maschen auf eBay

eBay, der weltweit größte Online-Marktplatz, ist eine erstklassige Anlaufstelle, um nach einer Vielzahl von Produkten zu guten Preisen zu suchen. Viele Menschen verkaufen in Vollzeit über eBay und schöpfen daraus nützliche Neben- oder sogar Haupteinkommen.

Allerdings ist eBay nicht ganz risikofrei. Zwar sind dank der Käuferschutzrichtlinien des Unternehmens Verkäufer die am stärksten gefährdete Gruppe, allerdings kann jeder, der die Website nutzt, potenziell Opfer verschiedener Betrügereien werden.

Bis vor kurzem hat eBay den Bereichen, in denen Nutzer Betrug und Missbrauch zum Opfer fallen können, nicht viel Beachtung geschenkt. Obwohl kürzlich eine Reihe von Anstrengungen unternommen wurde, um diese Situation zu verbessern, weisen zahlreiche Erfahrungsberichte darauf hin, dass diese nicht erfolgreich waren. In den Worten der Firma selbst „ist etwas nicht in Ordnung“.

Während Käufer und Verkäufer darauf warten, dass die Richtlinien reformiert und verbessert werden, gibt es aber zumindest ein paar Dinge, die sie tun können. Auch wenn ihre Handlungsmöglichkeiten begrenzt und nicht immer verfügbar sind, ist das Wissen über sie die beste Methode für eBay-Nutzer, sich jetzt selbst zu schützen.

 

Betrug an Käufern

  • Verkäufer können mit ihrem Geld abhauen: Wenn der Verkäufer den Artikel nicht versendet, sind Käufer in der Regel durch die Geld-zurück-Garantie von eBay geschützt. Viele Kategorien wie Fahrzeuge, Websites und Unternehmen sind jedoch nicht durch diese abgedeckt. Das einzige, was Käufer tun können, um sich vollkommen vor dieser Masche zu schützen, ist nicht in Kategorien einzukaufen, die nicht durch die Geld-zurück-Garantie abgedeckt werden.

 

  • Verkäufer könnten Pakete mit falsch geschriebenem Namen verschicken: Wenn Käufer sehen, dass der Name auf ihrem Paket nicht stimmt, lassen sie es oft zurückgehen. Dadurch verfällt die Geld-zurück-Garantie von eBay und das Problem wird im eBay-System als „gelöst“ betrachtet. Hier kann man als Käufer nicht wirklich etwas tun außer sich bewusst zu machen, dass dieser Fall eintreten kann.

 

  • Verkäufer versenden leere oder falsche Pakete: Käufer zahlen für ihre Waren und erhalten das falsche Produkt oder sogar ein leeres Paket. Auch hier können Sie nichts anderes tun als besonders aufmerksam zu sein.

 

Betrug an Verkäufern

  • Käufer bieten mehr Geld an: Die Aussicht auf mehr Geld ist verlockend, aber der Scheck oder die Überweisung außerhalb von eBay kann Betrug sein. Am besten ist es, einen Artikel erst dann zu versenden, wenn Sie das Geld in der Hand haben, und darauf zu bestehen, dass alle Zahlungen über PayPal erfolgen.

 

  • Käufer beschweren sich über das, was sie erhalten haben: Ein Käufer kann behaupten, dass er beschädigte oder die falschen Waren oder sogar ein leeres Paket erhalten haben. Eine Rückerstattung wird erzwungen, aber der Käufer behält dann das Produkt und sendet einen Ersatz oder ein leeres Paket zurück – ein Tausch, der betrügerischer kaum sein könnte. Um dies zu vermeiden, sollten Verkäufer die Verpackung und den Versand jedes Artikels mit Fotos dokumentieren.

 

  • Käufer veranlassen eine Rückbuchung: Bei der Verwendung von PayPal ist das Stornieren von Zahlungen mit Rückbuchungen sehr einfach. So erhält der Käufer sein Geld zurück und den verschickten Artikel des Verkäufers. Um den PayPal-Verkäuferschutz gegen ungerechtfertigte Rückbuchungen geltend zu machen, müssen Verkäufer sicherstellen, dass sie alle PayPal-Bestimmungen einhalten.

 
Wachsamkeit ist der beste Schutz

Jeder, der eBay benutzt, sollte gut seine Hausaufgaben mache, bevor er irgendwelche Vereinbarungen trifft, denn Schwindler gibt es überall und auch bei eBay haben es einige faustdick hinter den Ohren.

Sie sollten eine Reihe von Dingen überprüfen, bevor Sie etwas kaufen oder an andere Benutzer verkaufen – etwa dass deren Kontaktdaten gültig sind, dass Verkäufer in der Lage sind, weitere Informationen und Bilder zur Verfügung zu stellen, dass der Preis nicht zu gut ist, um wahr zu sein, und dass echte Fotos und keine Bilder anderer Händler verwendet wurden.

Außerdem sollten Sie das Feedback aller eBay-Käufer und -Verkäufer überprüfen. Da es keinen Bereich für „negatives Feedback“ gibt, wo Verkäufer über schlechte Erfahrungen mit Käufern berichten könnten, wird häufig der Bereich für „positives Feedback“ eben dazu genutzt.

Anstatt nur darauf zu achten, wie viele „positive“ Bewertungen Käufer angesammelt haben, sollten Verkäufer sich daher die Zeit nehmen, zu lesen, was über sie gesagt wurde. Betrüger können auch ein sehr langes Spiel spielen und zunächst mehrere kleine Geschäfte machen, durch die sie positives Feedback erhalten. So wiegen sich die Opfer des großen Betruges, den sie schließlich durchführen, zunächst in falscher Sicherheit.

Schließlich sollten sich eBay-Nutzer über die Gefahr des Phishing bewusst sein. Wenn sie eine E-Mail erhalten, in der steht, dass Sie Ihre Angaben bei eBay bestätigen müssen, und in der sie aufgefordert werden, auf einen Link zu klicken und dann ihre Login-Daten einzugeben, handelt es sich wahrscheinlich um Betrüger, die versuchen, auf ihr Konto zuzugreifen. Diese können so Ihre positiven Bewertungen verwenden, um neue Käufer und Verkäufer dazu zu bringen, ihnen zu vertrauen, und auf Gelder zugreifen, die ihnen nicht gehören.

Der Glaube daran, dass Menschen von Grund auf ehrlich und anständig sind, ist lobenswert, aber kann auch finanziell katastrophal werden. Vielleicht ist die wichtigste Gemeinsamkeit aller Vorsichtsmaßnahmen, die eBay-Nutzer treffen können, immer vom Schlimmsten auszugehen, sodass Sie eine freudige Überraschung erleben, wenn es nicht eintritt.

 

Bildquelle:

https://pixabay.com/en/ebay-screen-monitor-shopping-www-881309/

Quellen:

https://www.mirror.co.uk/money/ebay-buyer-seller-scams-fraud-5552823

https://mail.google.com/mail/u/0/#search/robyn.oregan%40sidelink.co.za/16224db19f15fb48

https://community.ebay.com/t5/The-Front-Porch/SCAMS-committed-by-eBay-Sellers/td-p/24918850

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