15. Januar 2012 - Annette Ulpins

Kettenbriefe – allgemein

Lt. Wikipedia:

Ein Kettenbrief ist ein Brief oder eine E-Mail, in dem die Aufforderung enthalten ist, den Brief zu kopieren und an mehrere weitere Empfänger zu versenden. Teilweise wird mit teils obskuren Folgen gedroht, wenn man einem Weiterversand nicht zustimmt. Wer hingegen derartige Briefe weiterschickt, dem werden oft große Belohnungen versprochen. Mitunter werden Empfänger auch subtil unter moralischen Druck gesetzt, die Nachricht weiterzuleiten.

Kettenbriefe dienen unterschiedlichen Zwecken:

Mitteilungen zu verbreiten, zum Beispiel Spendenaufruf, falsche Viruswarnungen, religiöse oder politische Texte

Störung von Kommunikationsdiensten (z. B. E-Mail)

Kettenbriefe sind typischerweise an einer direkten oder indirekten Aufforderung in der Nachricht, diese an mehrere Empfänger weiterzuverteilen, zu erkennen, meist im Zusammenhang mit Versprechungen, erschreckenden Nachrichten, mitleidserregenden Geschichten oder Drohungen.

Kettenbriefe nutzen die Wirkweise des Schneeballsystems zur Verbreitung. Viele, häufig unerfahrene Nutzer, hoffen auf die versprochenen Gewinne oder Erfolge durch den Versand eines Kettenbriefes.
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Wer kennt sie nicht, diese Kettenmails auch „Hoax“ (Schwindel, Zeitungsente, Scherz usw.) genannt, und wer hat noch nieeee der ein oder anderen Nachricht geglaubt?! Viele dieser Mails können ganze Firmennetzwerke lahmlegen und den Betrieb empfindlich stören.

Sie schalten am Morgen in Ihrem Büro den Rechner an und per E-Mail erhalten Sie eine Virenwarnung, die ganz aktuell ist und mit Sicherheit auch Ihren Firmenrechner demnächst befällt, wenn nicht bereits geschehen. Ihr privater PC zu Hause ist sowieso in Gefahr. Teilen Sie sovielen Leuten die Sie kennen, umgehend diese Virenwarnung mit, denn dieser Virus ist wohl der gefährlichste überhaupt. Event. ist er in der Mail auch noch mit einem erschreckenden Namen tituliert. Na das muß selbstverständlich gleich der befreundeten Kollegin im dritten Stock mitgeteilt werden und natürlich umgehend der eigenen Abteilung über den Postverteiler. Na um auch ganz sicher zu sein, dass ein Schaden abgewendet werden kann, schicke ich diese Mail auch gleich an alle Bewohner meines privaten Postfaches. Jetzt nach ca. 1 Stunde kann ich aufatmen und mit meinem Tagewerk endlich beginnen. 😉

Na toll, jetzt ist wieder mal das System abgekackt und ich müsste doch so dringend eine Mail an einen Kunden schreiben. Und warum ist das wohl passiert? 😉 Es dürfte kein Problem sein, diese Frage zu beantworten.

Ist schon länger her, aber kann durchaus ab und an wieder auftauchen…die Datei SULFNBK.EXE und JDBGMGR.exe (Teddybärenvirus). Der Nutzer wird aufgefordert diese Dateien zu löschen. Es wird ihm der genaue Weg vorgegeben, wie er diese Datei findet. Wäre z. B. bei der JDBGMGR.exe ein Teddy-Icon zu sehen, ist dies der gesuchte Scherz-Virus. Und tatsächlich sieht man dieses Icon und löscht natürlich sofort den bösen Virus. Am Besten geht dies natürlich in der Firma. 😉

Da es sich jedoch um eine notwendige Systemdatei unter Windows handelt, schädigt der Benutzer sein eigenes System.

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Eine Kettenmail erkennen Sie IMMER daran, dass Sie die Informationen an so viele Personen wie möglich schicken sollen!

Ich persönlich habe noch nie einen Kettenbrief weitergeschickt, auch weil es mir einfach zuviel Arbeit war. Und was sagt man dazu?! – Ich lebe noch! 😉

Kettenbriefe

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