31. Juli 2012 - Annette Ulpins

Spamschutz – Was tun gegen Spam-Terror?

Photo J.K. © Annette Ulpins
Spam-Terror

Es wird wohl kaum einen Mailpostfach-Inhaber geben, der noch nie die ein oder andere Spammail bekommen hat. Wenn es aber langsam zu einer echten Spam-Flut wird, kann es mehr als nur nervig werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um sich vor Spam zu schützen und zu minimieren.

Wir haben einige Spam-Postfächer, die wir spammäßig zumüllen lassen um immer sofort informiert zu sein. Unsere regulären Postfächer sind weitestgehend spamfrei und dabei sind einige Regeln zu beachten. Benutzen Sie Ihre erste Mailadresse so wenig wie möglich im WWW. Geben Sie eine primäre E-Mailadresse bei Anmeldungen für Newsletter oder ein Webseiten-Login an. Benutzen Sie eine weitere Mailadresse für Foren, Chats und Blogs.

Sollten Spam-Mails in Ihren normalen Posteingang kommen, diese sofort als Spam kenntlich machen. Reagieren Sie generell nicht auf Spam-Mails und schon gar nicht, wenn Sie diesen Dienst angeblich abbestellen können. Damit signalisieren Sie nur, dass es Ihr Postfach noch gibt. Klicken Sie auch keinesfalls irgendwelche Links, Bilder oder ähnliches in Spam-Nachrichten an. Nach ca. 3-4 Monaten dürfte sich alleine aus diesem Grund schon ein Erfolg einstellen. Klickt man nämlich einen Link an, oder lädt ein Bild, wird eine Verbindung zum Versender aufgebaut und damit bestätigen Sie Ihre Mail-Adresse, was zu NOCH mehr Spam führt.

Für das Hauptpostfach nutze ich persönlich keinen Freemail-Provider, denn deren Spamfilter sind oft einfach nur schlecht. Sie neigen manchmal dazu, Nachrichten als SPAM zu erkennen, die keine sind und die „echten“ Spams in Ihren Posteingang schicken. Es kann durchaus auch vorkommen, dass von diesen Freemail-Diensten die Adressen zu Werbezwecken weitergegeben werden. Irgendwie müssen die sich ja finanzieren.

Sie können sich auch in die sogenannten Robinsonlisten eintragen.
Es gibt Robinsonlisten gegen unerwünschte Werbung durch:

* E-Mail
* Mobiltelefon
* Telefon
* Briefpost (offline und online)
* Briefpost (online)
* Fax

Allerdings ist die Wirkung von Robinsonlisten begrenzt. Nicht alle Werbeversender halten sich an die freiwillige Verpflichtung, insbesondere nicht solche, die Spam-Nachrichten, Werbe-SMS und -faxe verbreiten oder die ihren Firmensitz im Ausland haben.

Es gibt im WWW noch einige Anbieter, die vorgeben, Ihre Postfächer vor Spam zu schützen, wenn Sie sich eintragen. Sie sind zum Teil kostenpflichtig oder bewirken genau das Gegenteil und geben Ihre Daten weiter. Oft wundert man sich dann, dass es immer mehr Spam wird, anstatt endlich weniger. Wir haben ein Tool gefunden, das wirklich hilft und auch noch kostenfrei ist. Lesen Sie unseren Bericht dazu http://www.webportale-24.de/?p=9325.

Machen Sie sich bitte auch die Mühe, wenn Sie im WWW etwas bestellen, und lesen Sie sich die „Datenschutzhinweise“ durch. Dabei spielt es keine Rolle wo und bei wem Sie bestellen. Meist werden Sie etwas in der Art wie dies lesen können:
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Ferner werden Adress- und Bestelldaten für eigene Marketingzwecke erhoben und verarbeitet. Für fremde Marketingzwecke werden ausschließlich solche Daten weiter gegeben, bei denen dies gesetzlich erlaubt ist (allgemein veröffentlichte und bestimmte in Listen zusammengefasste Daten…..
——

Der Wortlaut kann unterschiedlich sein, aber das Ergebnis bleibt. Ihre Adresse wird weitergegeben und wer weiss schon, in welchem Pool Sie landen. Ich habe schon bei einigen Shops im WWW bestellt und auch recht bekannte. Es lief bisher immer glatt, was die Bestellungen betrifft. Aber kaum zu glauben, die Adressen wurden wirklich weitergegeben. Aber bei guten Shops können Sie dem widersprechen und auch das steht unter den „Datenschutzhinweisen“. Allerdings so ziemlich weit unten am Ende…und wer liest sich das schon genauer durch?!




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