Bluescreen – Achtung Betrug!

Kennen Sie das auch?! Sei sind gerade im Internet und plötzlich wird eine, meist blinkende, Warnmeldung angezeigt. Meist ist dann zu lesen, dass Ihr Rechner einen Virus hat, gefährliche Maleware gefunden wurde, oder Ihre Festplatte voll ist. Man wird zu einem Schnelltest aufgefordert. Nach dem Test wird auch tatsächlich auf dem Rechner etwas gefunden. Dies kann nur bereinigt werden, wenn man die Software dazu kauft. Das ist schlicht und ergreifend Betrug. Entweder hatte der PC keinerlei Schad-programme, oder diese wurden erst durch den Schnelltest auf den PC geladen. Inzwischen ist es um diese betrügerische Abzocke ruhiger geworden und man hat sich etwas Neues einfallen lassen.

Plötzlich hat man dieses Bild…den gefürchteten Bluescreen (gefunden bei http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bluescreen-Falsche-Telekom-Techniker-fordern-Anruf-3029192.html)

In diesem Betrugsfall ist auf dem gefälschte Bluescreen die Infection-ID 13419073271 angegeben. Bei dem darüber erscheinenden ein Pop-up-Fenster gaukelt die angeblich Deutschen Telekom AG eine Gefährdung persönlicher Fotos, Passwörter oder Kreditinformationen vor. Zum Schutz soll eine angegebene Telefonnummer gewählt werden. Dies ist der genaue Text im Pop-up:

Warten Sie Mal! Deutsche+Telekom+AG Achtung Kunden: Ihre
persönlichen Fotos, Facebook- und persönlichen Passwörter
sowie, Kreditkarteninformationen können gefährdet sein!

Dies erfordert sofortige-Aufmerksamkeit!

Kontaktieren Sie den technischen Support sofort:

02183 ***

(Gebührenfrei)

Ruft man dann bei dieser Telefonnummer an, landet man direkt bei den meist englisch sprechenden Cyber Kriminellen und sicher nicht bei der Telekom AG. Diese werden dann einen kostenpflichtigen Dienst verkaufen mit dem der PC angeblich gereinigt werden kann. Sobald Sie diese angebliche Fernwartungssoftware auf Ihrem Rechner installiert haben, ziehen Sie sich erst Schadsoftware auf den PC. Manche Leser mögen wohl darüber schmunzeln und wissen, dass es diese Art von einem Bluescreen technisch im Browser nicht geben kann und machen sich auch im WWW über die Doofheit der Anwender lustig. Ist ja schön, dass diese nicht drauf hereinfallen, aber es gibt genug andere. In meinem Bekanntenkreis sind auch einige der Nicht-Doofen darauf hereingefallen und ich kann das sogar verstehen.




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Author: Annette Ulpins