1. August 2012 - Annette Ulpins

Facebook Hype – fast vorbei?

Lt. handelsblatt.com gab es sowas noch nie bei solchen Mega-Börsengängen, dass es soviele Pannen in einer kurzen Zeit wie bei Facebook gab. Es sollte verhindert werden, dass die Aktie unter die 38 Dollar-Marke fällt. Inzwischen aber verlor die Aktie über 8% beim Handelsauftakt und liegt bei 35 Dollar. Facebook wurde sehr schnell von der Börsen-Realität eingeholt und könnte zum Paradebeispiel dienen, wie man es nicht machen soll.


Wir haben die Kategorie „Facebook“ angelegt. Nicht weil wir denken, dass es Betrüger oder Abzocker sind, aber einiges ist nicht so besonders toll. Im Net sind etliche nachteilige Berichte über Facebook und nicht jeder entspricht so ganz den Tatsachen, aber der überwiegende Teil schon.

Was bei Facebook nervt:

ständig Kettenbriefe
Ein Pinnwandeintrag und das auch in Großbuchstaben: „BITTE VERÖFFENTLICH DAS AUF EURER WAND!“ Das ist einfach nur Spam und sonst nichts. Es ist nichts anderes wie ein Kettenbrief, der so oft wie möglich weitergeleitet werden soll. Unterbrechen Sie die Kette, bevor Sie Ihre Kontakte zumüllen und als Spammer geoutet werden.

Fast pausenlos Status-Updates verschicken
Klar, möchte man Freunden und der Familie mitteilen was man erlebt hat, oder gerade tut. Aber diese Informationen sollten sich im Rahmen halten und ständig den eigenen Status aktualisieren muss nun wirklich nicht sein. Sie werden dadurch alles andere als beliebt.

Eigene Beiträge liken
Die eigenen Beiträge selbst zu liken ist so ziemlich das Unnötigste.

Ständiges Anstupsen
Die Funktion „Anstupsen“ kommt nicht immer besonders gut an. Männer die wild Frauen anstupsen, braucht kein Mensch und es ist einfach nur nervig.

Facebook-Spiele und Updates
Immer den aktuellen Spielstand auf Facebook zu posten (interessiert absolut nicht) ist genauso übel, wie die ständigen Einladungen zu Spielen.

Einladungen zu Facebook-Spielen
Mitunter bekommt man im Minutentakt Einladungen zu irgendwelchen Spielen. Wen wunderts, dass es oft im Account mehr Spielanfragen als Nachrichten sind.

Verbreitung von Facebook-Spam
Manche Nutzer werden zu Spammern, ohne das sie es bemerken. Sensationsmeldungen werden unbedacht weiterverteilt und das auch auf die Pinnwände der eigenen Kontakte. Viele Facebook-Nutzer fühlen sich deshalb einfach nur genervt.

Abgeben von Indirekten Status-Updates
Wenn die Hauptperson anonymisiert mitteilt wie z. B.: „Ich liebe ihn“ oder „Weshalb mag sie mich nicht“ möchte nur Aufmerksamkeit bekommen. Sowas nervt die Kontakte. Schreiben Sie der betreffenden Person eine Nachricht, es sein zu lassen.

Spiele im Status-Update
Diese Spiele gibt es tausendfach auf Facebook. Wenn viele Kontakte bei dem Poster auf „Gefällt mir“ geklickt haben, verrät dieser etwas Privates über sich. Das braucht kein Mensch und diese Spielchen genausowenig.




Facebook - nein danke!