Fake-Shops die neue Betrugswelle

“Neu” stimmt nicht so ganz. Fake-Shops gibt es schon lange. Neu allerdings ist die Professionalität, welche die Cyber-Kriminellen an den sprichwörtlichen Tag legen.

Gefunden bei www.ndr.de/ratgeber/verbraucher

Der Webshop kafelia.de, den es inzwischen nicht mehr gibt, erfüllte alle Voraussetzungen eines seriösen Online-Shops. Selbst kritische Verbraucher sind darauf herein gefallen.

Es war eine Domain in Deutschland (Internetadresse mit ‘de’ am Ende), Impressum vorhanden, keine Rechtschreibfehler und deutsches Bankkonto. Auch wurden keine Super-Schnäppchen angeboten, nur alles ein wenig preiswerter wie andere Anbieter. Zwar nur gegen Vorkasse, aber das ist inzwischen online fast normal.

Ware erfolgreich bestellt, aber nicht geliefert. Was sind das nur für Shops und wie kann man sich schützen.

Immer mehr dieser betrügerischen Shops tauchen im WWW auf. Im Fall der kafelia.de waren es alles geklaute Daten einer seriösen Firma in Osnabrück. Lt. Matthias Eichler vom Landeskriminalamt Niedersachsen, war eine gut organisierte Struktur dahinter. Es gibt Gruppen, die sich nur um die Webseiten kümmern und andere um den Geldfluss.

Ein groß angelegter und bis ins Detail ausgefeilter Betrug. “Die Täter sind sehr organisiert”, sagt Matthias Eichler vom Landeskriminalamt Niedersachsen: “Es gibt Gruppen, die kümmern sich nur um die Seiten an sich und die anderen um den Geldfluss. Da gibt es schon eine organisierte Struktur dahinter.”

Oft sind diese Betrug-Shops nur 24 Stunden online. Die Shops tauchen in den Suchmaschinen ganz oben durch bezahlte Werbung auf. So werden viele Nutzer auf diese Seiten gelockt. Den Kriminellen reicht es aus, dass nur einige Bestellungen eingegangen sind. Pro Fake-Verkauf waren das immerhin 650 Euro. Sie schließen diese Shops meist wieder, noch bevor die ersten Geschädigten in einschlägigen Foren auftauchen und die Machenschaften publik machen. Dabei werden alle Spuren verwischt.

Oft sind die Konten der N26-Bank betroffen und müssen gegen die Rufschädigung ankämpfen. Sie hielten alle alle gesetzlichen Vorschriften strikt ein. Wenn Betrug und/oder Identitätsdiebstahl vermutet wird, leite man umgehend alle notwendigen Schritte gegen die vorhandene Webseite ein. Die beschriebenen betrügerischen Webseiten lägen aber “außerhalb des Einflussbereichs von N26, was immer damit auch gemeint ist.

Das Geld landet offenbar auf Konten, die im Namen von Menschen eröffnet wurden, die gar nichts davon wissen. Kaum eingezahlt, lassen es die Betrüger wieder abheben.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier www.ndr.de/ratgeber/verbraucher und er ist empfehlenswert.







 

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Author: Annette Ulpins