Neue Stelle ist frei

Betreff: Neue Stelle ist frei
Von: pawcio9@glossymedia.pl

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir sind eine junge, aber ziemlich bekannte Firma auf dem Gebiet Logistik
und Lastentransport. Wir haben lange auf den Markten der USA, Englands,
Frankreichs und Russlands gearbeitet. Im Moment erschlieben wir den
deutschen Markt, wo wir verantwortungsvolle Mitarbeiter brauchen.

Die Arbeit fur uns wird Ihnen nicht viel Zeit kosten und kann auch mit
einem anderen Job kombiniert werden, dennoch bieten wir einen hohen Lohn
sowie attraktive Boni und Pramien fur unsere Mitarbeiter an. Mit unserer
Firma werden Sie sich ein gutes Zusatzeinkommen sichern.

Um mehr Informationen zu erhalten wenden Sie sich bitte an die folgende
E-Mail-Adresse: ismaelhooper@gmail.com

Mit freundlichen Gruben
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Löschen Sie solche Mails umgehend und das ohne Kontakt aufzunehmen. Es ist 100%iger Betrug und kann für Sie teuer werden. Es kann sich um mehrere Betrugsarten handeln, wie z. B. Paket- Logistik- oder Finanzagent.

Paket- Logistikagent

Mit geklauten Daten oder Kreditkarten, werden höherwertige Artikel bestellt. Damit die Online-Betrüger nicht zu fassen sind, brauchen sie einen sogenannten “Paketagenten”. Die Betrüger geben dann die Adresse dieses Agenten als Lieferadresse an. Zuvor haben Sie sich natürlich die Telefonnummer und eine Kopie des Personalausweises schicken lassen, um einen Arbeitsvertrag ausstellen zu können.

Wird nun ein Online-Shop auf einen eventuellen Betrug aufmerksam und kommuniziert mit den Betrügern per Mail, bekommt er alle Daten des Paketagenten und es scheint wieder in Ordnung zu sein, aber nur vorübergehend. Die Kreditkartenbesitzer oder Kontoinhaber, denen betrügerischer Weise etwas abgebucht wurde, werden sich das Geld wieder zurückbuchen lassen. Aber kein Problem, denn der Online-Shop hat ja sämtliche Daten des Empfängers – dem Paketagenten.

Finanzagent

Von “Phishing” haben Sie bestimmt schon gehört. Da bekommt man unverlangt Emails, die angeblich von der eigenen Bank stammen und wird darin unter irgendeinem Vorwand aufgefordert, sich beim Onlinebanking einzuloggen.


Tatsächlich landet man unter dem angegebenen Link aber nicht auf der Webseite der eigenen Bank, sondern auf einer Webseite der Betrüger. Die dort eingegebenen persönlichen Daten (Login, PIN, TAN) werden von den Kriminellen gespeichert und dann dafür verwendet, das Konto des Opfers um hohe Beträge zu erleichtern.
Würden die Betrüger das Geld jetzt einfach auf das eigene Konto überweisen, so liessen sie sich wohl relativ leicht aufspüren und dingfest machen. Leider gehen sie weitaus raffinierter vor. Sie werben (z.B. über Spam-Mails oder Anzeigen in Jobbörsen) freie Mitarbeiter an, die sie “Finanz-Agenten” oder ähnlich nennen. Diese erhalten die Aufgabe, auf ihrem Girokonto eingehende Zahlungen (nämlich: das gestohlene Geld des Phishing-Opfers) gegen üppige Provision (nicht selten 10 % und mehr) auf einem für Banken und Strafverfolgungsbehörden später schwer nachvollziehbaren Weg (z.B. per Western Union) an eine bestimmte Person (z.B. in Petersburg) zu senden. Dem “Finanzagenten” wird erklärt, dass er Mitarbeiter einer Firma im Bereich Finanzdienstleistungen ist. Statt dessen ist der “Finanzagent” am Ende genauso geschädigt wie das Phishing-Opfer: das eigene Geld ist weg, das Geld des Phishing-Opfers kann er nicht behalten, und die Staatsanwaltschaft wird gegen ihn ermitteln wegen Computerbetruges, Beihilfe zur Geldwäsche und Verstoßes gegen das Kreditwesengesetz.

So können Sie sich schützen: Phishing-Emails immer gleich ungelesen löschen. Gehen Sie niemals auf Angebote ein, bei denen Sie für das Weiterleiten von Geld bezahlt werden sollen. Quelle: http://de.gigajob.com/schutz-vor-jobboersen-betruegern.html?sid=e5ee34801f71b27d39829e10d91ad7e1

Egal was auch immer für ein Job per Spammail angeboten wird, es ist IMMER zu 100% Betrug!

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Author: Annette Ulpins