Rundfunkgebühren – nein danke!

Ein  Thema, das mich persönlich schon lange beschäftigt.

Man kann sich von den Rundfunkgebühren zwar befreien lassen, aber nur bei ganz wenigen Voraussetzungen. Für ALG II Bezieher kein Thema. Aber was ist z. B. mit alleinstehenden Rentnern, die gerade mal knapp über 1.000 Euro bekommen und keinen Anspruch auf Mietbeihilfe haben? Richtig… Sie zahlen genau den gleichen Betrag wie ein gutverdienender Mehrpersonenhaushalt, mit mehreren TV-Geräten.

Ich kenne genug Menschen, für die 55 Euro alle 3 Monate eine große finanzielle Belastung darstellen. Gerade jetzt in Neuzeit. Corona, Ukraine-Krieg, Energiekosten und und und… Wenn Sie jetzt darüber lächeln, können Sie sich glücklich schätzen.

Folgender Brieftext an den Beitragsservice des ÖRR wurde mir für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Allerdings ist mir nicht bekannt, wie die Reaktion und der weitere Verlauf diesbezüglich ist.

Sehr geehrte Damen und Herren.

Es gibt mehrere Gründe, weshalb ich keine weiteren Zahlungen leisten kann/werde.

Der finanzielle Aspekt:

Ich beziehe eine Rente von derzeit 1.170 Euro und bin alleinstehend in einem Single-Haushalt. Ich hatte eine, für mich hohe Strom Nachzahlung und wurde von monatlich 30 Euro auf 50 Euro angehoben. Energiekosten stehen noch aus und diese werden wohl katastrophal. Somit ist mein finanzieller Rahmen ausgeschöpft. Die Zwangsabgabe der ÖRR sind eine untragbare finanzielle Belastung. 

Mit Solidarität hat das herzlich wenig zu tun. Wie kann es sein, dass ein gut verdienender Mehrpersonenhaushalt mit mehreren TV-Geräten die gleichen Gebühren zahlt? Wäre die Zwangsabgabe angepasst und/oder nach Verbrauch geregelt, könnte ich es akzeptieren. So wie mir geht es unzähligen Rentnern und Geringverdienern in Single-Haushalten.

Aber mir ist schon klar, dass Sie das wenig interessiert. Sie haben ja Ihre steilen Vorgaben und der finanzielle Grund ist da völlig aus und vor.

Der einzige Luxus den ich mir gönne, ist Pay-TV. Und das ist der „Brückenschlag“ zum 2. Aspekt.

Der persönliche Aspekt:

Seit Jahren meide ich ganz bewusst sämtliche Programme der ÖRR. Aufgrund meiner politischen Grundeinstellung, bin ich, gelinde ausgedrückt, in keinster Weise mit der einseitigen ÖRR-Berichterstattung zufrieden. Sport interessiert mich genauso wenig, wie Ihre produzierten Dokus, Filme, Fernsehspiele oder Kulturprogramme. Halt, stimmt nicht so ganz. „Die Lindenstraße“ habe ich mir ab und an angeschaut. Aber die wird ja aus finanziellen Gründen nicht mehr produziert.

Für einen unsinnigen Rechtsstreit fehlt mir das Geld.

Der für beide Seiten einfachste Weg, ist die Zwangsvollstreckung gegen mich einzuleiten. Es war zwar noch nie der Fall, aber mir bleibt nur die einzige Möglichkeit die EV abzugeben. Es wird also nichts bringen, die Kosten weiter künstlich in die Höhe zu treiben.

Danke im Voraus für Ihr Verständnis.

Freundliche Grüße

Ich kenne allerdings auch Menschen, denen es nicht unbedingt um das Geld geht. Viele, zu denen zähle ich mich auch, wollen diese Zwangsabgabe einfach nicht mehr hinnehmen. Nur, wie soll man es angehen? Was für Konsequenzen hat es, wenn ich einfach nicht mehr zahle. Wie/wo finde ich Gleichgesinnte und Informationen?

Für alle Leser die sich diese Fragen stellen, habe ich hier ein sehr interessantes Video gefunden.

 

 

Und hier noch einmal der Verweis auf die Webseite https://rundfunk-frei.de/

Keine Angst! Es gibt viele Gleichgesinnte und es werden stetig mehr.

 

 

Übrigens; der Kanal von Feroz Khan ist insgesamt sehr empfehlenswert https://www.youtube.com/channel/UCWOVvQzsJj5O-CxDAeon-Vw

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