Scam / Vorschussbetrug – keine Mails mehr beantworten

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In eigener Sache!

Liebe Nutzer, wir haben ein besonderes Anliegen.

Künftig werden wir keine Mails mehr beantworten, die einen Vorschussbetrug betreffen. Wir veröffentlichen weiter alle Betrug-Mails und das sind sie alle zu 100%. Ohne “Wenn und Aber”.

Wir bekommen öfter Mails, in denen Nutzer mit den Betrügern Kontakt haben. Sie schicken uns den Mailverlauf und stellen infrage, ob es wirklich Betrüger sind. Wir schicken den genauen Recherche-Verlauf und liefern Fakten. Das reicht aber meist diesen Nutzern nicht aus und oft wird uns auch nicht geglaubt. Spätestens wenn sie an die Kriminellen bezahlt haben und weitere Forderungen kommen, melden sie sich wieder bei uns.

Bisher haben wir uns die Mühe gemacht und noch einmal alles erklärt. Anstatt, dass die Nutzer es als Betrug hinnehmen, wurden einige unserer Mails direkt an die Cyber-Kriminellen weitergeleitet. Kein Wunder, dass bei uns verstärkt irgendwelche Droh-Mails und anonyme Anrufe eingingen. Wir haben festgestellt, dass dies immer ältere Nutzer waren, die nicht blicken, wie ein WWW-Betrug funktioniert. Einige kennen nicht einmal die korrekte Schreibweise von “google”.

Aber damit nicht genug… Irgendwann nach der ca. 3 Erklärung, sind auch unsere Nerven etwas strapaziert. Wir verweisen auf unsere vorherigen Mails und haben solche Nutzer auch mal als “beratungsresistent” bezeichnet. Mit dem herzallerliebsten Ergebnis, dass wir beschimpft und uns sogar mit rechtlichen Schritten gedroht wurde.

Wir verstehen ja, dass die Geschädigten teilweise wütend und/oder verzweifelt sind, wenn sie schon einige 1.000 Euro bezahlt haben. Leider lässt sich dies im Nachhinein nicht mehr ändern.

Wir werden also künftig keine Mails mehr über Scam / Vorschussbetrug beantworten.

Was ist bei diesen Betrug-Mails zu beachten?

Für den Umgang mit derartigen Angeboten empfiehlt die Polizei:

· Nie antworten! Ihr Briefkopf, Ihre E-Mail-Adresse oder Kontonummer könnten für weitere kriminelle Taten missbraucht werden.
· Die Ihnen übersandten Angebotsschreiben oder E-Mails müssen Sie der Polizei nicht weiterleiten; gleichartige Angebote liegen bereits tausendfach vor.
· Werfen Sie den Brief weg oder löschen Sie die E-Mail!
· Sollten Sie bereits unmittelbaren Kontakt mit den Anbietern aufgenommen oder gar Zahlungen geleistet haben, erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle! Zu Ihrer Sicherheit, falls die Betrüger die persönlichen Daten für weiteren Betrug verwenden, auch wenn Sie Ihr Geld nicht zurückbekommen.




 

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