Vom Bankkonto bis zum Einsatz in der Praxis – so funktionieren Kryptowährungen

Die digitalen Währungen wie Bitcoin oder Ethereum haben in den letzten Jahren eine enorme Bekanntheit erreicht. Vor gar nicht allzu langer Zeit kannten nur wenige Bitcoin und mit dem Begriff Kryptowährung können auch heute viele nichts anfangen. Dieser Artikel erklärt kurz und knapp die Eckpunkte zum Thema Kryptowährungen und wie diese genutzt werden können.

 


Was ist eine Kryptowährungen?

Als Kryptowährung werden digitale Vermögenswerte bezeichnet. Die Werte existieren ausschließlich in digitaler Form, es gibt also keine Scheine oder Münzen. Es gibt inzwischen unzählige dieser digitalen Währungen. Jede Kryptowährung, wie etwa Bitcoin, Ripple oder Ethereum, stellt sein eigenes Ökosystem dar und ist von den anderen unabhängig. Somit liegen auch die Werte sehr unterschiedlich.

Zu den Eigenschaften von Kryptowährungen gehört, dass sie dezentral verwaltet werden. Es gibt also keine Zentralbank, die die einzelnen Währungen verwaltet und reguliert. Vielmehr werden die Transaktion in der Blockchain selbst gespeichert. Die Blockchain ist fester Bestandteil jeder Kryptowährung. Es handelt sich um eine dezentrale Datenbank, die mit der Distributed-Ledger-Technologie Transaktionen verifiziert und anonym festhält.

Wofür lassen sich Kryptowährungen einsetzen?

Die Einsatzmöglichkeiten der Kryptowährungen variieren. Im Kern dienen sie alle als standardisiertes Werkzeug zum Abschluss von Transaktionen. Entscheidend ist auch, dass der Wert einer digitalen Währung universell für die ganze Welt gilt und gleich ist. Dies macht direkte Transaktionen zwischen zwei Personen sehr einfach. So lässt sich online einkaufen und digital bezahlen, ohne dass dabei eine Bank oder eine Währungsumrechnung notwendig ist.

Darüber hinaus haben sich Kryptowährungen als Anlageobjekt fest etabliert. Immer mehr Menschen investieren in Kryptowährungen, da diese digitalen Vertreter wie Bitcoin in den letzten Jahren enorme Wertsteigerungen erfahren haben. Tatsächlich waren Bitcoin und die anderen Kryptowährungen eine der beliebtesten Investitionsoptionen in 2021.

Wie lassen sich Kryptowährungen kaufen?

Eine der zentralen Fragen ist, wie der Zugang zu digitalen Währungen möglich ist. Viele fragen sich beispielsweise, wie kann man Bitcoin mit Sofortüberweisung kaufen?

Tatsächlich ist dies vergleichsweise einfach. Der erste Schritt ist, ein digitales Wallet zu registrieren. Dies sind digitale Versionen der Geldbörse, die in der Lage sind, Kryptowährungen wie Bitcoin aufzunehmen. Wer Bitcoin oder andere digitale Währungen per Sofortüberweisung mit seinem Girokonto erwerben möchte, muss darauf achten, dass der Anbieter des digitalen Wallets diese Zahlungsmethode akzeptiert. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Anbietern dieser Digital Wallets. Nachdem das Konto bei einem solchen Anbieter eröffnet ist, lassen sich digitale Währungen per Sofortüberweisung erwerben. Dann stehen sofort Bitcoin oder andere Krypto zur Verfügung. Diese Digital Wallets verfügen in der Regel auch über eine App für das Smartphone. Damit ist es dann direkt möglich, Bitcoin zu senden, Waren zu zahlen oder auch digitale Währungen zu empfangen.

Wie ist das Bezahlen mit Kryptowährungen möglich?

Eine der interessantesten Optionen ist der praktische Einsatz von Kryptowährungen. Dazu benötigen beide Parteien ein digitales Wallet. Grundsätzlich benötigt der Käufer nur die Adresse des Wallets des Verkäufers und kann eine Zahlung einleiten. QR-Codes, die der Verkäufer erstellt und der Käufer an seinem Smartphone scannt, erleichtern den Prozess.

In Ländern wie El Salvador, wo Bitcoin offizielle Währung ist, ist das Zahlen sehr einfach. So gibt es dort das Chivo-Wallet und 1.500 Bitcoin-Geldautomaten. Damit ist das Zahlen sowie das Abheben von Bargeld mit Bitcoin fast überall möglich.

Auch Online lässt sich mit Kryptowährungen zahlen. So gibt es inzwischen die Möglichkeit, Flugreisen mit Bitcoin zu bezahlen oder Waren zu bestellen. Auch hier erfolgt die Zahlung über ein digitales Wallet und die Empfängeradresse.

 

Foto von Rūdolfs Klintsons von Pexels

 

 

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