Arbeitsagentur bietet Arbeitsstellen zum November an

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Achtung Betrug!

Betreff: Arbeitsagentur bietet Arbeitsstellen zum November an
Von: Moller Dienstleistungen – info@arbeitsagentur.de

Sehr geehrte/r Bewerber,

unsere Gesellschaft ist eine neuartige und erfahrene Firma, die ein hohes Gehalt und viele Vorteile für die Mitarbeiter anbietet. Der Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Prozessoptimierung und Handel mit Bitcoins. Jedermann kann bei uns ohne besonderes Vorwissen gleich beginnen Geld zu verdienen.

Unsere Gesellschaft bietet Ihnen einen attraktiven Nebenverdienst bis zu 3700 Euro im Monat an, bei nur einigen Arbeitsstunden pro Woche. Ihre Arbeitszeit ist variabel und kann Ihren Wünschen angepasst werden. Der Mitarbeiter hat keine eigenen Ausgaben und muss keine besonderen Kenntnisse mitbringen.

Ihre Aufgabe ist es die Coins für unsere Kunden zu erwerben, das Geld dafür erhalten Sie im Voraus und Ihren Verdienst von 20 Prozent behalten Sie gleich ein.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, wollen wir Sie kennenlernen.
Dazu mailen Sie uns eine Email an: ashbybrroughton300699@aol.com

In Erwartung Ihrer Antwort

Moller Dienstleistungen

 

Hier noch einmal, wie Sie recht schnell so einen Betrug erkennen.

Die eindeutigsten Merkmale:

Es ist keine Internetadresse angegeben.
Es ist keine Firma angegeben.
Der Absender hat nichts mit dem genannten Firmen-Namen zu tun.
Die Bewerbung soll an dubiose Empfänger mit 08/15 Mailadresse geschickt werden.
Solche Angebote per Spammails.

Bei dieser Spammail scheint es sich nicht nur um Abzocke zu handeln, sondern es wirkt wie ein übler Betrug. Ja, ich bin sogar sicher, dass es böser Betrug ist. Diese Mail kommt sicher nicht von der Arbeitsagentur. Schon alleine wenn ich auf Rückantwort gehe, ist der Empfänger „ashbybrroughton300699@aol.com Deutliches Zeichen dafür, dass es ein Fake-Postfach ist.

Bei der Job-Beschreibung ist es für mich recht klar, was es für eine Arbeit ist. Es muss das eigene Bankkonto zur Verfügung gestellt werden. Es wird von angeblichen Kunden ein Betrag überwiesen, den man weiterleiten muss und 20% einbehalten darf. Klingt verlockend, aber ist knallharter Betrug. An den angeblichen Kunden und an den gutbezahlten Mitarbeitern.

Und so funktioniert der Betrug:

Von “Phishing” haben Sie bestimmt schon gehört. Da bekommt man unverlangt Emails, die angeblich von der eigenen Bank stammen und wird darin unter irgendeinem Vorwand aufgefordert, sich beim Onlinebanking einzuloggen.

Tatsächlich landet man unter dem angegebenen Link aber nicht auf der Webseite der eigenen Bank, sondern auf einer Webseite der Betrüger. Die dort eingegebenen persönlichen Daten (Login, PIN, TAN) werden von den Kriminellen gespeichert und dann dafür verwendet, das Konto des Opfers um hohe Beträge zu erleichtern.

Würden die Betrüger das Geld jetzt einfach auf das eigene Konto überweisen, so lassen sie sich wohl relativ leicht aufspüren und dingfest machen. Leider gehen sie weitaus raffinierter vor. Sie werben (z.B. über Spam-Mails oder Anzeigen in Jobbörsen) freie Mitarbeiter an, die sie “Finanz-Agenten” oder ähnlich nennen.




Diese erhalten die Aufgabe, auf ihrem Girokonto eingehende Zahlungen (nämlich: das gestohlene Geld des Phishing-Opfers) gegen üppige Provision (nicht selten 20 % und mehr) auf einem für Banken und Strafverfolgungsbehörden später schwer nachvollziehbaren Weg (z.B. per Western Union) an eine bestimmte Person (z.B. in Petersburg) zu senden. Dem “Finanzagenten” wird erklärt, dass er Mitarbeiter einer Firma im Bereich Finanzdienstleistungen ist. Statt dessen ist der “Finanzagent” am Ende genauso geschädigt wie das Phishing-Opfer: das eigene Geld ist weg, das Geld des Phishing-Opfers kann er nicht behalten, und die Staatsanwaltschaft wird gegen ihn ermitteln wegen Computerbetruges, Beihilfe zur Geldwäsche und Verstoßes gegen das Kreditwesengesetz. Nichtwissenheit schützt nicht vor Strafe, denn wie soll es bewiesen werden, dass man unschuldig ist? Da in der Regel nur einen einzig Zahlung ausreicht, um die „Finanz-Agenten“ anzuzeigen, werden ständig neue Opfer gesucht und es gibt genug Menschen, die darauf hereinfallen.

Egal was auch immer für ein Job per Spammail angeboten wird, es ist IMMER zu 100% Betrug! NIEMALS persönliche Daten angeben und auf keinen Fall etwas ausfüllen.



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